Sie leben und erzählen davon...

...Ich höre zu, denke mit und schreibe auf

Übergänge sind Schwellen zu neuen Räumen

Wie finden wir Worte im Abschied?

Eine Schreibwerkstatt für Menschen, die andere zum Sterben begleiten

Wer den Kontakt mit Schmerz und Tod nicht scheut, weiß um die Kostbarkeit des Wortes in schweren Zeiten. Wie oft verschlägt es uns die Sprache angesichts der Unentrinnbarkeit des Endes, der empfundenen Ungerechtigkeit von Leiden? Wie oft erscheint dann eine stumme Geste als die bessere Wahl?

Genau so aber erfahren wir in kostbaren Momenten, dass ein Wort, von Herzen und zum richtigen Zeitpunkt gesprochen, Trost und Lösung bringt.

Den meisten Menschen fällt es nicht leicht, über Schweres zu sprechen – wo auch sollten wir das gelernt haben? Hier kann das Schreiben ein hilfreicher Mittler sein, kann erleichternd und öffnend wirken.
Mit dem Kunst-Handwerk des kreativen Schreibens richten wir an diesem Tag das Wort an unsere innere Weisheit, die so viel mehr über den Sinn des Todes weiß, als in unserem Alltag an die Oberfläche kommen kann. An dieser Quelle finden wir Nahrung und Inspiration für eine achtsame Sprache des Übergangs, für Worte der Erinnerung, der Versöhnung mit dem eigenen Leben – und der heiteren Gelassenheit im Abschied.

Die Schreibwerkstatt will
- Menschen, die andere zum Sterben begleiten, darin unterstützen, ihre Erfahrungen schreibend aufzuarbeiten, 
- Impulse geben für das Schreiben mit Menschen am Lebensende.

Mut, Offenheit und eine ausgewogene Bereitschaft sowohl zu ernsthafter Auseinandersetzung als auch zu einem heiteren Umgang mit diesem „schweren“ Thema tragen zum Gelingen des Tages bei. Für die speziellen Anliegen der Teilnehmenden wird angemessen Raum sein.

Für 8 bis 14 Teilnehmer/innen
Zeit: Termin nach Vereinbarung
10-18 Uhr (mit Pausen)
Ort: nach Vereinbarung
Kosten: 50 Euro pro Person

Leitung: Kathleen Battke M.A. - leben.schreiben : write.life
Biografin, Texterin, Dozentin für kreatives Schreiben und
Beraterin in Kommunikationsfragen